Baiersbronn, Schwarzenberg, Althaushof, Sackmann, viele interessante Infos aus unserem Archiv

Historisches und Interessantes

Hier finden Sie Wissenswertes und Interessantes zur Geschichte von Schwarzenberg und dem Althaushof.

1. Gedichte von Schwarzenberg

DIE PERLE DES SCHWARZWALDES

Die Perl vom schönen Schwarzwald,
das ist mein Schwarzenberg,
hoch droben auf dem Berge,
dort ist's, wo's mir gefällt,
von Wäldern rings umgeben,
im Tal da rauscht der Bach,
duftende Felder und Wiesen,
die Sonne dir dort lacht.
Wo ist die Luft so klare,
so mild und gar nicht herb,
das gibt es hier im Schwarzwald,
im schönen Schwarzenberg.
Wenn Hirsch und Reh durch Wälder ziehn,
ist Urlaub wunderschön,
beim Abendrot mal wandern gehen,
dann gibt's ein Wiedersehn.
Ja, all die schönen Stunden,

bei badischem Wein zu zwei'n,
die hast Du dann gefunden,
beim Schwarzwald-Mägdelein.
Da wird geschunkelt, da wird gelacht,
all was uns Freude macht,
im Schwarzwald bist Du wie daheim,
drum lass uns fröhlich sein.
Die Perl vom schönen Schwarzwald,
das ist mein Schwarzenberg,
hoch droben auf dem Berge,
dort ist's wo's mir gefällt.
wenn Hirsch und Reh durch Wälder ziehn,
ist Urlaub wunderschön,
beim Abendrot mal wandern gehen,
dann gibt's ein Wiedersehn.

Musik: Christian Fleig, Text: K. Wähner

Gruß aus Schwarzenberg

Still liegt zu meinen Füßen
meine traute Heimat mein,
dunkle Tannenkränze schließen
sie in ihren Ring mit ein.
Herbe Winde dich umwehen
kleines Örtchen Schwarzenberg,
meine Wünsche träumend gehen
zu dir Ort arm steilen Berg.
Lieblich steigt des Kirchturms Spitze
in des Himmels Silbergrau,
und der Sonne Strahlenblitze

tauchen ein in duft'ger Au.
Tief im Tale glänzt ein Flüsschen
glitzernd wie ein schmuckes Band,
sendet frohe Wellengrüßchen
in das ferne, fremde Land.
Stille, Andacht, goldner Friede
hüllt dich wie ein Leuchten ein,
meines Herrgott's lichte Blüte,
wunderschöne Heimat mein.

Werner Conzelmann.

Mei Schwarzeberg

Du liegscht so schö am Buckel danne,
und rengsrom sieht m'r Wies' und Berg,
eigsäumt vo lauter donkle Tanne,
mei goldig's Öertle Schwarzeberg.
Dei Kirchle breitet Glück und Friede
grad überm ganze Flecke aus.
D'r Wohlstand guckt en volle Blüate
aus deine Baurehäuser raus.
Uf ihre Giebel glitzret d'Sonne,
und aus de Höf tönt's Göcklergschrei.
So weltab zieht em Täle donne
de' Fluß und au d'Straß vorbei.
Em Feld dren hört m'r Sense klenge,

a Wage knarrt ins Dörfle ra.
Es isch, als hört m'r d'Hoamat senge,
und zart fangt jetzt au s'Glöckle a.
D'r Wend streicht über älle Felder,
i falt vor Adacht still mei Hand.
Da goht a Raune durch de Wälder,
d'r Schöpfung Odem streift jetzt s'Land.
I sieh den Zauber hell und munter,
des holde Bild vo' Wies und Berg.
In d'Seel nei fällt mer's wia e Wunder;
Mei Hoamat du, mei Schwarzeberg!

Werner Conzelmann.

2. Das Wappen vom Schwarzenberg

3. Der Ortsname Schwarzenberg von H.Wurster

Zur Nennung des Namens Schwarzenberg im Reichenbacher Schenkungsbuch

Das Reichenbacher Schenkungsbuch ist heute noch in zwei Handschriften vorhanden. In der zweiten, jüngeren, ungefähr um 1150 verfassten Stuttgarter Handschrift und nur in dieser wird neben dem Begriff "Grasenegowa" (Grasaue) auch die Ortsbezeichnung "Swarcinberc" benutzt.

Der dokumentierte Sachverhalt ist folgender: Der Adlige Mangold von Leinstetten schenkt 1085 dem Kloster Reichenbach einen abgezweigten Fischteich ("aquaticum s(a)eptum") und anderes umliegendes Gut in der Grasaue zusammen mit einem Berg, der Schwarzenberg genannt wird. Wenn die Grasaue, wie überlieferte Flurnamen nahe legen, rechts der Murg nördlich der heutigen Brücke zu suchen ist, dann ist als nahebei gelegener Berg der Schlossberg zu vermuten. Ein Schloss oder eine Burg hat es 1085 wohl nicht gegeben, sonst wäre dies mit einiger Gewissheit berichtet worden (die Burg ist wahrscheinlich erst später von einem der Vögte gebaut worden). Mit dem umliegenden Gut sind wahrscheinlich nur Feldstücke gemeint, wenn es sich um einen oder gar mehrere Höfe gehandelt hätte, wäre auch dies berichtet worden. Das schließt nicht aus, dass es in Schwarzenberg schon Bauernhöfe gab; ich halte das sogar für wahrscheinlich und denke an das Althaus und den Urhof der Schwarzenberger Sonne.

jw09/10

4. Die Schwarzenberger "Galmmhogga"

Der "Glammhogga" war vor Generationen schon das Zeichen der Verbundenheit, er symbolisiert den Zusammenhalt der Schwarzenberger.
Der Klammerhaken wurde seit Jahren von Zimmerleuten verwendet um Bauholz zu verbinden.
Als Glammhogga werden auch gerne die Leute tituliert, die das Geld zusammenhalten.
"Glammhogga" ist der Ortsneckname der Schwarzenberger.
Vor vielen Jahren fragte ein zugezogener Schüler seinen Lehrer:
"Herr Lehrer wann werde ich zum "Glammhogga"?
- durch Heirat einer Schwarzenbergerin?
- über eine Aufnahmeprüfung?
- oder nur durch Geburt im Ort ?

Die Ortsnecknamen der anderen Orte in der Gemeinde Baiersbronn:
Schönmünzacher "Glasbolla"
Huzenbacher "Sonnenschiesser"
Röter "Moggele"
Klosterreichenbacher "Haibeerschnitzler"
Baiersbronner "Halsbärt"
Mitteltaler "Missetäter"

5. Schwarzenberger Treffen

Informationen zur Vorgeschichte der Schwarzenberger Treffen

Es gibt 27 Orte, (auch Städte) die den Namen "Schwarzenberg" tragen. Die Ortschaft Schwarzenberg im Böhmerwald/Oberösterreich hat 1988 erstmals zu einem internationalen Schwarzenberger-Treffen eingeladen. Der damalige Gemeinderat Michael-Friedrich Frey, OR Johannes Sackmann und Ortsvorsteher Roland Schray nahmen als Abordnung am Treffen teil. Sie waren von der herzlichen Gastfreundschaft überwältigt.

Beim 2. Treffen im August 1990 waren leider die Glammhogga aus dem Schwarzwald nicht vertreten. 1996 fand das Treffen bei uns statt und ist sicherlich allen noch in bester Erinnerung. Der Erlös wurde damals für die neue Wasserrutsche im Freibad verwendet. Im August 2000 dann das Treffen der Kreisstadt Schwarzenberg im Erzgebirge. Wir besuchten es mit fast 100 Teilnehmern. Das Treffen war damals integrierter Bestandteil der 850-Jahr-Feier. Wiedersehen gab es hier auch mit Teilnehmern der Gemeinde Schwarzenberg am Pilatus (Nähe Luzern), die wir ja von unserem heimischen Treffen bereits kannten. Die Guggenmusikkappelle Rümliggeischter ist mit ihren Darbietungen sicherlich noch in bester Erinnerung.

Auch die Ortschaft Schwarzenberg, Gemeinde Schömberg nahm an dem Treffen teil. Neu hinzugekommen ist unterdessen die Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald. Ein weiteres Schwarzenberger-Treffen war nun längst überfällig!

Obwohl es viele Schwarzenberg gibt, auch einige, die sich noch nie an einem Schwarzenbergertreffen beteiligt haben, konnte leider kein Schwarzenberg motiviert werden, das Treffen auszutragen. Um die gute Tradition der Schwarzenberger-Treffen weiter zu führen, haben wir Schwarzenberger in der Gemeinde Baiersbronn Ende Juni  2010 unser 2. Schwarzenberger-Treffen organisiert. Es war ein wie immer ein gigantisches Fest.

6. Das Lehensbauerndorf Schwarzenberg

Das Lehensbauerndorf Schwarzenberg mit seiner romantischen Lage auf einer Terrasse über dem Murgtal hat eine große geschichtliche Tradition. Schon im Reichenbacher Schenkungsbuch von 1085 wird ein Gut in der Grasenowe beim mons swarzinberg dem Kloster geschenkt. Mit der "Grasenowe"ist der Talgrund an der Murg zwischen Schwarzenberg und Schönmünzach gemeint, die "grasigen Auen". Dieses Gelände heißt heute noch "die Auen". Im Jahr 1289 wird Schwarzenberg erstmals in Urkunden als "Dorf" bezeichnet. Um 1600 bestand Schwarzenberg aus zehn Lehenshöfen. Die Lehensbauern besaßen gemeinschaftlich ein großes Waldgebiet mit einer Fläche von fast 700ha, das sich von der Murg bis auf die Bergeshöhe bei Besenfeld und von der badischen Grenze am Rendelbach bis zur Metzels Kling südlich vom Roten-Rain-Hof erstreckte. Woher die Lehensbauern diese Wälder erhielten, ist bis heute ungeklärt, doch ist zu vermuten, daß die Wälder den Bauern bei der Besiedlung des Gebietes von den adligen Grundherren zur Verfügung gestellt wurde, um den Bauern in der abgelegenen Gegend eine bessere Lebensgrundlage zu bieten.

Bereits im Jahre 1718 erbauten die Lehensbauern am Scnwarzenbach beim heutigen neuen Friedhof eine Sägmühle, von einem Wasserrad angetrieben, um dort das Holz aus ihren Wäldern sägen zu können. Sie brannte im Jahre 1812 ab, wurde wieder aufgebaut und schließlich 1920 abgebrochen. Im 18. Jahrhundert zogen viele Taglöhner ins Tal, insbesondere nach Huzenbach und Schönmünzach, die hier als Glasmacher, Holzhauer und Flößer arbeiteten. Es kam zu langjährigen Streitereien mit den Lehensbauern von Schwarzenberg, weil die Taglöhner ebenfalls Anteil an diesen Wäldern beanspruchten. In einer Urkunde von 1667 ist niedergeschrieben, daß zehn namentlich genannte Lehensbauern von Schwarzenberg Waldgerechtigkeit haben. Auf Grund dieses Textes werden die Ansprüche der Taglöhner abgelehnt. 1795 erhalten die Bauern schließlich die Genehmigung, die Wälder unter sich aufzuteilen. Um Anteil am Wald zu haben, war es nicht erforderlich, daß das Hofgebäude noch vorhanden war. Es genügte der Besitz des Grundstücks, auf dem einst der Lehenshof stand. Nach dem 30-jährigen Krieg gab es beispielsweise im Oberdorf zwei Höfe nicht mehr, einer wurde im Krieg "von Soldaten verbrennet", der zweite ist vermutlich schon im 16. Jahrhundert nach Blitzschlag abgebrannt. Ein Teil der Bewohner kam dabei ums Leben. Diese Höfe wurden nicht wieder aufgebaut. Die Waldgerechtigkeit für den jeweiligen Grundstückseigentümer blieb trotzdem erhalten. Vor wenigen Jahren wurden etwa 40% der Wälder vom Staatlichen Forstamt aufgekauft, die übrigen 60% gehören nach wie vor den Lehensbauern. Von den zehn Lehenshöfen standen drei im Unterdorf und sieben im Oberdorf bei der Kirche. Die Höfe sind leicht zu erkennen an dem mächtigen, dreigeschossigen Dachstuhl, in dem Heu und Getreide gelagert wurden. Lediglich die Mühle, die ebenfalls zu den Lehenshöfen zählte, hatte nur zwei Stockwerke, da der Müller nur wenige Wiesen besaß. Alle Höfe, die vor 1800 erbaut wurden, erkennt man daran, daß eine überdachte Außentreppe zu der im 1. Stock befindlichen Wohnung hinaufführt. Bei den Höfen, die nach 1800 erbaut wurden fehlt diese Außentreppe, der Zugang zur Wohnung befindet sich im Innern des Gebäudes.

Von den im 17. Jahrhundert bestehenden Lehenshöfen stehen zur Zeit noch zwei: Im Unterdorf der ehemalige Gasthof "Ochsen" von 1560 und im Oberdorf der "Sackmannsbauernhof" von 1619. Der ursprüngliche Althaushof im Unterdorf von 1540 wurde 1916 abgebrochen und ein "neuer" Althaushof aufgebaut. Alle anderen heute noch vorhandenen Höfe entstanden später durch Hofteilungen. Jahrhundertelang war es, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, nur den Lehensbauern möglich, in Schwarzenberg zu bauen und zu wohnen. Dies hatte zur Folge, daß die Einwohnerzahl von Schwarzenberg sich kaum veränderte. Erst im letzten Jahrhundert kamen einige Wohnhäuser hinzu und die Einwohnerzahl vergrößerte sich von ursprünglich ca 100 auf heute etwa 280.

Über den Althaushof kann unter Punkt 15 eine Baudokumentation aus dem Jahre 1993 aufgerufen. Diese Baudokumentation war eine der Auflagen des Landesdenkmalamtes um für das Altgebäude des Althaushofes eine Abbruchgenehmigung zu erhalten. 

 

7. Die Lehenshöfe von Fr.Ungerer-Heuck
8. Schwarzenberg - ein Märchen ?

Das Dorf Schwarzenberg bestand jahrhundertelang aus 10 Lehenshöfen und hat sich in dieser Form lange nicht weiterentwickelt.

Ein erster Hinweis auf den Ort ist im Reichenbacher Schenkungsbuch von 1085 zu finden, wo ein Gut "in der Grasenowe beim mons schwarzinberg" dem Kloster geschenkt wird.

In der Zeit zwischen 1795 und 1840 wurden einige der Urhöfe unter den Erben aufgeteilt. Durch diese Hofteilungen kamen nach und nach immer neue Höfe dazu. Im sogenannten Unterdorf von Schwarzenberg, früher "zu Bächen" genannt standen drei dieser Lehenshöfe. Möglicherweise befand sich dort die älteste Ansiedlung des Dorfes. Die ältesten Teile des "Althaushofes" stammen aus dem Jahre 1540. Der ehemalige Gasthof "Ochsen" wurde 1560 erbaut. Etwas weiter unten im Tal stand die Mühle, die ebenfalls Hofrecht hatte. 1973 wurde dieses Gebäude zum Wohnhaus umgebaut. Reste des alten Mühlengebäudes sind noch vorhanden.

Die herrliche Lage des Dörfchens wurde schon vor langer Zeit viel gepriesen. In einem Reisebericht "Bilder aus dem Schwarzwald" aus dem Jahre 1828 heißt es unter anderem: "Nun wanderten wir dem Dorfe Schwarzenberg zu, dessen Lage uns als wildromantisch beschrieben worden. -¦Hoch gelegen erblickt man auf grünen Matten das Kirchlein von Schwarzenberg und etliche Dorfwohnungen, hinter ihnen höheres Gebirg. Wasser, Fels, Tannendunkel und helleres Wiesengrün, Berg und Halden, Nähe und Ferne finden wir so malerisch zusammengestellt und abgewogen, dass wir nicht umhin können, die Landschaft als ein Gemälde zu betrachten."

Der kleine Ort Schwarzenberg spielte auch in der Literatur eine bedeutende Rolle. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Wilhelm Hauff für sein Märchen "Das kalte Herz" die realen Vorlagen in Schwarzenberg und Umgebung fand. Seine Erzählungen von Köhlern, Flößern, Glasmachern und reichen Holzhändlern vermitteln ein anschauliches Bild der unruhigen Zeiten in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert. Ein Verwandter des Dichters, Johann Gottlieb Hauff war von 1817-1820 Pfarrer in Schwarzenberg. Von ihm und aus Erzählungen in der "Sonne", dem damals bedeutensten Gasthof zwischen Röt und Schönmünzach, hat Hauff mit ziemlicher Sicherheit historische Grundlagen für das Märchen bezogen.

Auch in einem anderen literarischen Werk spielt Schwarzenberg eine Rolle. Mehrere Kapitel in dem historischen Roman "Schillers Heimatjahre - Die Wanderungen des Heinrich Roller" (1843) des schwäbischen Dichters Hermann Kurz handeln vom Dorf Schwarzenberg, das bis Ende des 18. Jahrhunderts von den Kumpanen des Räuberhauptmannes Hannikel heimgesucht worden sein soll.

1974-1975 Die Murgtalgemeinden Klosterreichenbach, Huzenbach und Schönmünzach-Schwarzenberg schließen sich der Gesamtgemeinde Baiersbronn an.

Weitere Informationen sowie die Broschüre: Erlebnispfad Nr. 1: "Flößer, Köhler,Waldgeister"(hier erfahren Sie mehr über die Geschichte von Schwarzenberg und Huzenbach), erhalten Sie bei der Baiersbronn Touristik, sowie bei allen Rathäusern und Ortschaftsverwaltungen der Gemeinde Baiersbronn. Erinnerungen an Wilhelm Hauff werden wach im Hauff's Märchenmuseum im Baiersbronner Oberdorf. Eine detailliert Beschreibung der Geschichte der Gemeinde Baiersbronn finden Sie auch in dem Buch: "Baiersbronn - Vom Königsforst zum Luftkurort"
(360 Seiten, zahlreich bebildert).

9. Das kalte Herz schlägt in Schwarzenberg

"Schatzhauser im grünen Tannenwald, bist schon viel hundert Jahre alt, Dein ist all Land, wo Tannen stehen, läßt Dich nur Sonntagskindern sehen." Mit diesem Spruch lockte der Kohlenmunkpeter in Wilhelm Hauffs berühmten Märchen "Das kalte Herz" im tiefen Wald das Glasmännlein herbei, um endlich vom ärmlichen Köhlerdasein zu Wohlstand und Ruhm zu gelangen. Viel' hundert Jahre alt ist auch das ehemalige Gasthaus "Sonne" in Schwarzenberg. Mit großer Sicherheit entstand in diesem Ort die Urfassung des Märchens von Wilhelm Hauff. Immer wieder taucht das Gasthaus Sonne im "Kalten Herz" auf. Dort spielt der Kohlenmunkpeter mit dem dicken Ezechiel, dort tanzt er mit den hübschesten Mädchen. Das Gasthaus Sonne spielt im Märchen immer wieder eine Schlüsselrolle für das Schicksal des Köhlerjungen Peter Munk, der sich vom Holländermichel ein Herz aus Stein einsetzen läßt, bis er bemerkt, daß Reichtum allein nicht glücklich macht. Das ehemalige Gasthaus Sonne in Schwarzenberg hat eine bewegte Geschichte. Ein Stein am Haus trägt die Jahreszahl 1594. Schon vor dem 30-jährigen Krieg war das Haus eine Gastwirtschaft, wie aus den historischen Unterlagen hervorgeht. Reiche Waldbauern waren die Besitzer. Heute ist die Bausubstanz sehr schlecht und für das alte Haus, das am Schwarzenberger Dorfplatz steht, liegt der Gemeinde Baiersbronn ein Abbruchantrag vor. Der heutige Besitzer will das alte Gemäuer abreißen und ein neues Haus bauen.
Siegfried Finkbeiner, ein leidenschaftlicher Heimatforscher in Schwarzenberg hat viele alte Bücher gewälzt und erhielt so ein transparentes Bild der Besitzer des Hauses und der Geschiche. Verschiedene badische Wappen am Haus deuten darauf hin, dass der erste Besitzer wesentliche Beziehungen zum badischen Herrscherhaus hatte. Eventuell konnte es sich um den Vertreter der Murgschifferschaft oder der Grafen von Eberstein im Bereich des Klosters Reichenbach gehandelt haben. Später war das Haus im Besitz des Waldknechts der auch als Stabhalter bezeichnet wurde. Der Gasthof wurde vermutlich bis kurz nach 1840 betrieben.
Das große, hohe Hauptteil des Hauses ist noch zu erkennen. Die Besitzer des Gasthauses waren Waldknechte (vergleichbar mit Förstern), Schultheißen oder reiche Lehensbauern. Interessant wird die Besitzerfolge, als Philipp Andreas Klumpp, Schultheiß, Wirt und Metzger (geboren 1697) den Gasthof übernahm. Er war Mitbegründer und Hauptinitiator der "Calwer Holländer Holzcompagnie". Die Tochter zählt zu den Vorfahren der Familie Rommel, wie es aus den Sippenbüchern des Klosters Reichenbach hervorgeht. Der nächste Besitzer Johann Georg Klumpp, "Waldknecht und Wirt", war der Sohn von Philipp Andreas Klumpp, und wurde auch der "100000 Gulden Klumpp" oder "der reiche Jerg von Schwarzenberg" genannt. Um 1800 war er vermutlich der wohlhabenste Bürger im gesamten Klosteramt Reichenbach. Seine Tochter Carolina-Friederika heiratete den Schwarzenberger Pfarrer Hauff, einen entfernten Verwandten des Dichters Wilhelm Hauff. So kam Wilhelm Hauff vermutlich in das Gasthaus Sonne, erlebte dort, wie die Gäste ein- und ausgingen, hörte ihren Geschichten zu, die sie am Stammtisch erzählten und fand wohl auch Figuren, die er in seinem Märchen "Das kalte Herz" später verwendete. Der reiche Johann Georg Klumpp war so wohlhabend, dass er damals um 1800 dem Kloster 2000 Gulden geliehen hat, was etwa einer Millionen Euro entsprechen würde. Die Haupteinnahmen kamen aus dem Holzhandel, den Klumpp damals im großen Stil betrieb. In Hauffs Märchen ist oft die Rede von den unermeßlich reichen Holzhändlern, die im Gasthaus das Geld locker sitzen hatten. Dies sind viele Indizien, dass Hauff oft in Schwarzenberg auch bei Familienfeiern im Gasthaus Sonne zugegen war. Nach 1896 verkaufte Gottlieb Klumpp die Sonne an Michael Finkbeiner, den Großvater des heutigen Besitzers.
Im Laufe der Zeit hat die Bausubstanz es alten Gemäuers sehr gelitten. Die riesigen Räume im Innern des Hauses konnten kaum umgebaut werden, das Haus war vermutlich schwer als Wohnhaus zu nutzen. Jahrelang stand es leer und man sagte sogar, Geister wohnten in dem Gemäuer. Doch noch heute erkennt man die typischen Kasettendecken in manchen Zimmern und an den Vertäfelungen, den Stil des alten Wirtshauses. Das alte Gasthaus soll einem neuen Haus weichen. Heimatforscher Siegried Finkbeiner sieht kaum eine Chance, das Gebäude ganz zu erhalten. Er wünscht sich aber, dass wenigstens verschiedene Relikte aus alten Zeiten ausgebaut und erhalten werden können. Auch das Landesdenkmalamt und die Gemeinde Baiersbronn halten das Gebäude für geschichtlich wertvoll, wissen aber nicht, wer die kostspielige Komplettrenovierung bezahlen könnte.
"Das kalte Herz" Spiegelbild der unruhigen Flößerzeiten
Wilhelm Hauff, der schwäbische Märchendichter, beschreibt im Märchen "Das kalte Herz" recht anschaulich, welchen Eindruck die Flößer bei der alteingesessenen Bevölkerung des Murgtals hinterließen. Der arme Köhlerbursche Peter Munk berichtet: "Auch die Flößer waren ein Gegenstand seines Neides. Wenn diese Waldriesen herüberkamen, mit stattlichen Kleidern, und an Knöpfen, Schnallen und Ketten einen halben Zentner Silber auf dem Leib trugen, wenn sie mit ausgespreizten Beinen und vornehmen Gesichtern dem Tanz zuschauten, holländisch fluchten und wie die vornehmsten
Mynheers aus ellenlangen kölnischen Pfeifen rauchten, da stellte er sich als das vollendetste Bild eines glücklichen Menschen solch einen Flößer vor-¦ Diese Menschen sind an ein rauhes, wanderndes Leben gewöhnt. Ihre Freude ist, auf ihrem Holz die Ströme hinabzufahren, ihr Leid am Ufer wieder heraufzuwandeln. Darum ist auch ihr Prachtanzug so verschieden von dem der Glasmänner. Sie tragen Wämser von dunkler Leinwand, einen handbreiten grünen Hosenträger über die breite Brust, Beinkleider von schwarzem Leder, aus deren Tasche ein Zollstab von Messing wie ein Ehrenzeichen hervorschaut; ihr Stolz und ihre Freude aber sind ihre Stiefel, die größten wahrscheinlich, welche auf irgendeinem Teil der Erde Mode sind; denn sie können zwei Spannen weit über das Knie hinaufgezogen werden, und die Flößer können damit in drei Schuh tiefem Wasser umherwandeln, ohne sich die Füße naßzumachen."
Man kann sich vorstellen, mit welchem Argwohn die Schwarzenberger Lehensbauern die "Reig'schmekkte", wie die zugereisten Taglöhner genannt wurden, beobachteten. Dazu kam, dass sich unter diesen Taglöhnern viele rauhe Gesellen und Abenteurer befanden, ein bunt zusammengewürfeltes Volk. Im Märchen "Das kalte Herz" verkörpert der "Holländer Michel" dieses unruhige Volk, das bedingt durch den Holland-Holzhandel, so pötzlich in das bisher ruhige Murgtal eingebrochen war. Wilhelm Hauff läßt einen alt eingesessenen Holzfäller erzählen:
"Vom Holländer-Michel will ich euch aber erzählen, was ich weiß und wie die Sage von ihm geht. Vor etwa hundert Jahren, so erzählte es wenigstens mein Ehni, war weit und breit kein ehrlicheres Volk auf Erden als die Schwarzwälder. Jetzt, seit so viel Geld im Land ist, sind die Menschen unredlich und schlecht. Die jungen Burschen tanzen und johlen am Sonntag und fluchen daß es ein Schrecken ist: damals war es aber anders, und wenn er jetzt zum Fenster dort reinschaute, sag' ich's und hab' es oft gesagt, der Holländer-Michel ist schuld an all diese Verderbnis."

10. Die Waldreiche Ortschaft Schwarzenberg im Schwarzwald

Bereits im Jahre 1718 erbauten die Schwarzenberger Lehensbauern am Schwarzenbach unterhalb des heutigen Friedhof´s die Lochsägmühle. Angetrieben wurde diese Sägemühle mit Wasserkraft, wahrscheinlich mit einem oberschlächtigen Wasserrad. Die Wasserentnahmestelle und der Verlauf des Sägemühlgrabens ist heute noch in der Landschaft zu erkennen.
Die Betreiber der Lochsägemühle haben dann bereits um 1800 die obere Sägemühle an der Murg gebaut, die um 1900 abbrannte und 1904 wieder neu erbaut wurde. Dieses Sägewerk wurde mittels Turbine und Transmission mit der Wasserkraft vom Schwarzenbach und Mittelbach angetrieben.
Als die Kapazität nicht mehr ausreichte, die vorhandene Kundschaft mit Schnittholz zu bedienen, hat der damalige Ochsenwirt 1928 die untere Sägemühle gebaut.

Dieses Sägewerk wurde in den Anfängen mit einem Lanz Dampflokomobil angetrieben. Leider sind auch diese Sägewerke Opfer des Strukturwandels in der Sägeindustrie geworden.

 

Löchsägemühle / beim jetzigen Freidhof (hinten rechts)

 

Sägemühle der Waldbauern an der Murg

 

Sägewerk Jakob Frey (ehemaliger Ochsenwirt)

11. Der Verlobungsfelsen

Der Verlobungsfelsen -“ vormals "der hohe Felsen"
erhielt seinen Namen einer alten Überlieferung zufolge: Im Jahre 1800, als man in Schönmünzach wegen des großen Holzbedarfs für die Glashütte in den Wäldern Saisonarbeiter beschäftigte, verliebte sich die 18-jährige Katharina, Tochter eines Schwarzenberger Bauern, in den Fremdarbeiter Frieder,
der ihr vom Förster als Hilfe bei der Heuernte zugeteilt worden war. Wenn es die Arbeit zuließ, trafen sie sich sonntags an ihrem Lieblingsplatz -“ auf dem Felsen. Ende August wurden nun aber die Waldarbeiter wegen eines Waldbrands arbeitslos. Frieder und Katharina mussten voneinander Abschied nehmen. Sie versprachen einander die Treue zu halten.

Ab dem folgenden Jahr, von Frühling bis Herbst, wartete Katharina -“ von allen belächelt -“ auf dem Felsen auf ihren Verlobten. Im Mai des dritten Jahres erwartete Frieder sie dort!!! Es wurde bald Hochzeit gefeiert. Sie bekamen fünf Kinder und lebten treu und zufrieden bis an ihr Lebensende.

12. Wanderung Rund um Schwarzenberg

Eine Wanderung im Murgtal ist immer ein Genuss, auch wenn dieser kein "spektakuläres Gipfelerlebnis" beinhaltet. Die rund 9 Kilometer weite Strecke von Schönmünzach rund um Schwarzenberg ist so richtig geeignet, um "die Seele baumeln zu lassen". Von der Länge ist die Tour auf die kurzen Tage der Wintermonate abgestimmt, zumal der Ausgangspunkt auch in relativ günstigen Abständen mit der Stadtbahn erreichbar ist.

Die beiden Teilorte Schönmünzach und Schwarzenberg liegen 13 Kilometer vor der "Muttergemeinde" Baiersbronn, wenn man von der Rheinebene aus auf der Bundesstraße 462 oder mit der Stadtbahn von Rastatt aus durch das Murgtal in Richtung Freudenstadt fährt. "Wo einst die Schwarzwälder Glasmacher ihr Handwerk zu großer Kunst entwickelten, wird heute die selbe Mühe zum Wohl unserer Feriengäste aufgebracht". Diese Vorgabe aus einer Beschreibung über die beiden seit 1953 als Luft- und Kneippkurorte firmierenden Ansiedlungen bestätigt sich auch in der Beschilderung für die Wanderfreunde, die zum Auftakt unserer Tour am Bahnhof (dort sind auch genügend Parkplätze) in Schönmünzach eine Informationstafel studieren können. Am Feuerwehrgerätehaus vorbei kommen wir links haltend über die Murgbrücke zur Bundesstraße, wo die Hinweisschilder auf der Verkehrsinsel stationiert sind. Wir folgen der Richtung "Silberberg 2,5 km", der Anstieg führt direkt über die Granitsteinmauer. Gezeichnet ist die Strecke zuerst auch mit dem gelben Rhombus sowie als "Romantiktour".

Bei der Station "Klararuhe" bleiben wir in Richtung Schwarzenberg, wo wir nach zwei Kilometern zwischen den beiden Hotels hindurch über der Murg den Einstieg auf den Erlebnispfad "Flößer, Köhler, Waldgeister" finden. Wir sind jetzt überdies auf dem Radweg "Tour de Murg" und müssen deshalb beim Anstieg bis Abzweig zum "Roten Rain" besonders aufpassen. Nach der Waldpassage folgen wir beim Wiesengelände dem gelben Rhombus zu den Stationen "Mäder", "Roter Rain" und "Eichäcker". Ab dort halten wir in Richtung "Schwarzenbachquelle" und "Schönmünzach 2.5 km", kommen dann nach wiederum einer längeren Waldpassage zur Station "Staig", von wo sich wie mehrfach unterwegs eine herrliche Aussicht auf den malerischen Ort mit der Kirche als Mittelpunkt inmitten der Jahrhunderte alten Lehensbauernhöfe bietet. Auf drei Informationssäulen vor "Löwens Panoramastüble" wird die Problematik eben dieser Bauerngehöfte hingewiesen. "Heute ist die Landwirtschaft des mittleren Murgtales nicht mehr wettbewerbsfähig", ist da zu lesen. Aber auch, dass ein junger Schäfer mit seiner Herde das rund 150 Hektar weite Grünland um das Dorf nutzt, und dass ein junger Bauer mit seinen Weiderindern hilft, die Landschaft frei zuhalten, damit sie attraktiv für den Tourismus bleibt. Auf der Tafel: "Aussichten die wir den Bauern verdanken", macht die Gemeinde Baiersbronn unter anderem solchermaßen auf die sich verstärkende Problematik der unrentablen Landwirtschaft aufmerksam: "Man muss das als Hobby betrachten - und ein Hobby kostet Geld. Ohne staatliche Zuschüsse könnten wir uns das nicht mehr leisten". Im Rückblick wird außerdem daran erinnert, dass einst 10 Lehensbauern diese grüne Oase um Schwarzenberg inmitten der dunklen Waldungen urbar gemacht haben.

Wenn wir uns ab der Station "Staig" in Richtung "Thierhalde" von der herrlichen Aussicht und der Hüttenatmosphäre bei "Löwens Panoramastüble" verabschieden steht uns noch ein 1,4 Kilometer weiter Abstieg zum Ausgangspunkt bevor, auf dem wir wahrscheinlich über eine Entwicklung nachdenken, mit welcher die Kommunen des Murgtales generell zu kämpfen haben, um die Landschaft für den Tourismus zu erhalten -“ im Falle von Baiersbronn mit seinen 9 Teilorten ist dies immerhin eine Fläche von 18.970 Hektar.

Wanderung: Von Schönmünzach rund um Schwarzenberg, Tourenlänge: 9 km. Sehenswürdigkeiten: herrliche Aussichten, Informationen über die Problematik von Landwirtschaft und Forst. Einkehrmöglichkeiten: Schönmünzach Schwarzenberg, "Löwens Panoramastüble" Kartenmaterial: Wanderkarte "Murgtal" vom Tourismus-Zweckverband "Im Tal der Murg", Freizeitkarte des Landesvermessungsamtes "Baden-Baden" (Blatt 501)

Pkw-Anfahrt: Ab der Rheintalautobahn Ausfahrt Rastatt-Nord auf der Bundesstraße 462 bis Schönmünzach;

mit der Stadtbahn von Rastatt durch das Murgtal bis zum Bahnhof Schönmünzach. Informationen: Baiersbronn Touristik, Zweigstelle Schönmünzach, Telefon 0 74 42-84 14 90; www.baiersbronn.de und Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) Telefon (0721) 61075885.

13. Aussichten, die wir den Bauern verdanken

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14. Der Althaushof
15. Baudokumentation "Althaushof "
16. Der Name Sackmann

Der Ursprung des Nachnamen Sackmann

Die mittelalterlichen Abgabewirtschaften -“ Fruchtkästen und Zehntscheuern

Bis um 1800 war das heutige Baden-Württemberg mit einem dichten Netz Fruchtkästen überzogen. Das heute einheitliche Bundesland war in viele Herrschaftsgebiete zersplittert. Wer von Heidelberg nach Konstanz reisen wollte, musste beinahe zwanzig Grenzen überschreiten. Alle diese Territorien besaßen eine eigene Verwaltung mit der entsprechenden Infrastruktur. Dazu zählten auch öffentliche Lagergebäude; die Zehntscheuern und Fruchtkästen. Diese waren in erster Linie Kornspeicher um die Bevölkerung in Notzeiten mit Getreide zu versorgen. Ihren Eigentümern -“ in Württemberg der geistlichen und weltlichen Verwaltung -“ bescherten sie ansehnliche Profite. Regelmäßig verlieh der Staat Teile des Speichervorrats als Brotgetreide und Saatgut gegen Zins. Auf diese Weise vermehrte sich die "Getreidewährung" im Fruchtkasten ständig. Fruchtvorratspfleger verwalteten das Getreide, und Kastenknechte besorgten die notwendige Lagerarbeiten.
Die Zehntscheuern unterstanden seit der Reformation in Württemberg im Jahr 1534 dem Herzog. Jeder Untertan war mehr oder weniger zehntpflichtig, das heißt vereinfacht, er mußte den zehnten Teil von allen landwirtschaftlichen Erzeugnissen an seinen Grundherrn abführen. Die "Naturalsteuer" setzte sich im Herzogkleinen bzw. Kaufzehnt zusammen. Vom Landesherren ernannte Vögte beaufsichtigten die Zehntabgaben. Zehntknechte leisteten die vielfältigen Arbeiten vor Ort. Zehnten und andere Abgaben beeinflußten über Jahrhunderte jede Entwicklung der Landwirtschaft nachteilig. Während sich die Grundherren an den Erträgen schadlos hielten, mußten die Bauern Kosten und Risiken alleine tragen. Dies führte 1525 zum Ausbruch des Bauernkrieges und im Revolutionsjahr 1848 zu Bauernaufständen im Süddeutschen Raum.

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17. Sippenbaum Sackmann